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Wohin gehen unsere Liebsten wenn Sie versterben?

10. Juni
2 Min. Lesezeit


Wenn wir über unsere Dimension, 3D oder 4D, sprechen, versuchen wir mit unserem 3D-Bewusstsein, die Zeit als 4. Dimension zu verstehen. Wir sehen den Raum, also Höhe, Breite und Tiefe, als getrennt von dem linearen Verlauf der Zeit und der Abfolge von Ereignissen. Aber was, wenn die lineare Zeit, wie wir sie wahrnehmen, untrennbar an die Dimension Raum gekoppelt ist?


Genau genommen bewegen wir uns, wenn wir den Ort wechseln, nicht nur linear im Raum, sondern auch linear in der Zeit. Wir starten also beispielsweise um 14.25 Uhr an Ort A und kommen um 16.10 Uhr an Ort B an, wobei, je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit wir uns bewegen, auch klar abzusehen ist, wann wir an einem bestimmten Ort, der in einer bestimmten Entfernung liegt, ankommen werden.


Klingt logisch und nicht von der Hand zu weisen, oder? Warum betrachten wir dann diese beiden Dimensionen getrennt voneinander?


Sind Raum und Zeit untrennbar miteinander verbunden?


Was würde es verändern, wenn wir diese nun als ein und dieselbe Dimension betrachten? Was würde das für unser Verständnis des körperlichen Lebens, also unserer Inkarnation, bedeuten?


Unser Körper wird, wie unsere Sprache erkennen lässt, als etwas behandelt, das wir haben, besitzen oder bewohnen und das uns nicht vollständig ausmacht, denn sonst würden wir ihn als „Ich“ bezeichnen und nicht als „mein Körper“. Nun sind wir also inkarniert, ins Fleisch getreten, was man durchaus als stark verdichtete geistige Energie verstehen kann, wenn man der Quantenphysik glaubt, dass alles, was wir kennen, jeder Gegenstand, jedes Lebewesen, jede Pflanze aus geistiger Energie besteht und es keinen Unterschied zwischen Materie und Geist gibt. Wäre es dann nicht eine Bedingung, dass wir unseren Geist (geistige Energie) nicht nur auf einen Körper an einem bestimmten Ort verdichten, sondern dass die lineare Zeit eine untrennbare Bedingung davon ist, in der sich der Körper bewegt und wächst, sich entwickelt und letztendlich auch vergeht, bevor unser Geist wieder leichter wird und auf der Frequenz der geistigen Welt schwingt?


Wenn wir also nach unseren Angehörigen suchen und uns fragen, wo diese nun sind und ob diese immer bei uns sind, ist die Antwort, sie sind immer da bei uns und nicht an einem anderen Ort, der lokalisierbar ist, sei es im Himmel oder im All in einer anderen Galaxie (sofern diese tatsächliche Orte in unserer Zeitlinie und unserem Raumverständnis sind), sondern sie sind „hier“ und „immer“? Und wenn wir sie wahrnehmen, in Momenten der Stille, der Trauer oder wenn sie sich uns zu erkennen geben, dann sind sie nicht irgendwoher gekommen, wohin sie wieder zurückkehren, sondern sie haben ihre geistige Energie, die über Ort und Zeit erhaben ist bzw. frei davon ist, auf unsere räumlichen und zeitlichen Koordinaten verdichtet, um ihre Frequenz unserer anzunähern, sodass wir sie mit unseren in 3D gefangenen Sinnen sehen, hören oder fühlen können.



 
 
 

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